Allgemeines
Eine Katze für Allergiker?
Die LaPerm oder auch laperm oder Laperm ist in Europa noch eine sehr junge Katzenrasse.
Katzenliebhaber werden diese Rasse zu schätzen wissen, da sie auffallend wenig, bis gar keine Haare verliert. Das hat der LaPerm den Ruf eingebracht, dass sie für Allergiker geeignet ist. Auch vorsichtig formulierte Berichte sprechen davon, dass die Allergiereaktion stark abgemildert sind (siehe auch Allergie).


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Wurde die LaPerm lockig gezüchtet?
Die LaPerm ist nicht das Ergebnis langwieriger Züchtungen, sondern die natürliche Mutation eines dominanten Genes. In Europa ist diese Rasse noch weitgehend unbekannt. In Amerika jedoch, dem Ursprungsland der LaPerm, ist diese Rasse schon recht beliebt und durchaus bekannter. Dort ist sie auch schon als eigene Rasse anerkannt.
Bei uns in Deutschland ist die Anerkennung als Rasse nur eine Frage der Zeit, denn die LaPerm hat einiges zu bieten.
Zum Glück nicht getötet!
Doch erst mal zu dem -- für manche Leser-- nicht bekannten Begriff "Mutation". In Amerika brachte eine ganz normale Hauskatze 5 Katzenbabys zur Welt. Die Mutterkatze war nicht gelockt. Eines der kleinen Kätzchen (Curly) wurde nackt geboren. Zum Glück wurde es nicht getötet, sondern man ließ das kleine Kätzchen bei seiner Mutter. Es entwickelte sich gut, nahm kräftig zu und siehe da, es bekam auch Haare. Diese waren zur allgemeinen Verwunderung jedoch -- gelockt --. Dieses Kätzchen wuchs zur kräftigen Katze heran. Es zeigte außer den Locken einen, für eine Hauskatze, deren Lebensaufgabe der Mäusefang war, total verschmusten Charakter. Es folgte seinem Menschen, wohin er auch ging. Diese Curly brachte wiederum 5 Kater zur Welt. Alle nackt geboren. Jetzt war klar, das Gen das für die Locken verantwortlich war, das war dominant, denn alle fünf Jungen bekamen gelocktes Fell. Im Laufe der Zeit bekam Besitzerin (Linda Koehl) von Curly männliche wie weibliche Nachkommen, viele hatten dieses ungewöhnliche Lockenfell. Ab und zu verpaarte Linda Koehl die Lockenkatzen nun mit normalen Hauskatzen, hierdurch vergrößerte sich der Genpool. Im nächsten Schritt wurden diese Katzen nun auf Ausstellungen gezeigt. Es mußte ein Name gefunden werden, eben wie es sich für eine Rassekatze gehörte. LaPerm (Dauerwelle) drängte sich auf. Auf der Ausstellung sah eine CFA-Zuchtrichterin, Kim Everett, diese ungewöhnliche Katze. Ihrer Unterstützung ist die Anerkennung der Rasse zu verdanken.
Immer wieder süße Lockenkatzen im Wurf
Diese Lockenkatzen haarten nicht, oder nur sehr wenig. Immer wieder kamen in den nun folgenden Würfen gelockte Katzen zur Welt.. Also, eines stand fest, das (Locken)-Gen war offensichtlich dominant.

Coco Chanell (rechts)
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Eine neue Rasse war entstanden. Und, - die Kätzchen fanden reißenden Absatz- nicht nur wegen des Aussehens, sondern vor allem wegen ihres Wesens. Man nannte sie "Perm", das heißt "Dauerwelle". Das Fell fühlt sich zudem aufregend anders an. Die Locken fühlen sich sehr gut an; man kann einfach nicht aufhören, sie zu streicheln. Das Fell der LaPerm ist zudem pflegeleicht. Doch wie jede richtige Katze schätzt auch die LaPerm „ Kämm-streichel-einheiten“, auch wenn sie eigentlich nicht nötig sind. Ihr Fell bildet nämlich keine Knoten.
Der Schwanz der halblanghaarigen LaPerm soll buschig wirken. Das Fell ist jedoch, im Gegensatz zu ihrer kurzhaarigen Schwester, nicht lockig, sondern gewellt.
Die LaPerm ist außerdem noch gesundheitlich sehr stabil.
Aus dem Vorgesagten ergibt sich: alle heute existierenden LaPerms stammen von einer Urmutter ab.
Dies ist auch der Grund, warum "Outcrossing" bei ihrer Zucht noch erlaubt ist. Mit dem Einkreuzen anderer Rassen kann Inzucht verhindert werden. Eingekreuzt werden dürfen Rassen wie z.B. Balinesen, Javanesen, Siamesen, Tonkanesen, Burmesen.
Bei allen LaPerms zeigt sich jedoch das tolle Wesen der Urmutter Curly, Gott sei Dank.
Schon aus den hier genannten eingekreuzten Rassen ergibt sich, dass im Standard mehr oder minder starke Abweichungen möglich sind.
Doch es gibt selbstverständlich schon Standards, nach denen die LaPerm auf Katzenausstellungen gerichtet wird.
So soll diese außergewöhnliche Rasse "daher kommen".
- Der Körperbaui st mittelgroß.
- Die Beine mittellang; die Hinterbeine leicht höher.
- Die Proportionen harmonisch, der Kopf mittelgroß und dreieckig. Die Wangenknochen sind betont, die Schnauze breit.
- Das Kinn und der Unterkiefer kräftig
- Die Augen mandelförmig; mäßig weit auseinander stehend. Die Augenfarbe harmonisch.
- Die Ohren mittelgroß; breit an der Basis, mit mäßig breitem Ohrenabstand. Der Ausdruck der LaPerm soll Aufmerksamkeit ausdrücken. In den Ohren sollen wellige Ohrbüschel sein. Pinsel auf den Ohren sind erwünscht, jedoch eher selten zu finden.
- Die Schnurrhaare sind gelockt.
- Das Gewicht ist höher, als man es erwartet, denn die LaPerm ist gut bemuskelt.
- Nun noch ihr ganz besonderes Merkmal: das Lockenfell, es soll mäßig weich sein, es ist pflegeleicht, zur Pflege reicht regelmäßiges kraulen.
- Das Fell ist ohne Unterwolle; Locken die eng-rund, bis wellig-spiralförmig, seidig und dicht.
- Das Gewicht des erwachsenen Katers liegt in der Regel zwischen 3 und 5 kg,
- Das Gewicht der erwachsenen weiblichen Katze zwischen 2,5 kg und 4 kg.

Keine Angst, die Haare kommen schöner wieder!
Die LaPerm Kitten kommen in drei Fellarten zur Welt. Nach diesem Aussehen bekommen sie ihren Zusatz zum Namen. Diesen Zusatz führen sie ihr ganzes Leben lang.
Nackt geborene LaPerms, sie bekommen ein Lockenfell - bekommen die Bezeichnung BB "born bald"
Mit Lockenfell geborene LaPerms bekommen die Bezeichnung BC "born curled".
Ohne Lockenfell geborene (eigentlich keine LaPerms) BS "Born straight".
Eine weitere Besonderheit ist, junge LaPerm-Babys die mit Haaren geboren sind, durchleben etwa in der 8 – 15 Woche eine sogenannte Kahlphase. Das Fell fällt einfach aus, und zwar nach und nach und es wächst zeitgleich nach und nach wieder. Doch in dieser Zeit sehen die Kätzchen dann doch etwas gerupft aus. Die Schönheit ist in dieser Zeit etwas eingeschränkt. Doch keine Angst, das Lockenfell kommt wieder, meist schöner und noch lockiger als vorher!
Alles ist erlaubt!
Die Haarfarben gleichen einem einzigen Abenteuer. Bunt, gemixt, so gut wie alles ist erlaubt. Die Natur lässt sich ja auch so einiges einfallen! Einfarbige Katzen, sogenannte -Solids-, sind auch möglich.
Jeder Weißanteil ist erlaubt. Masken-Katzen selbstverständlich auch.
Auf den Charakter kommt es an!
Nicht nur beim Menschen, auch bei den Katzen. Die LaPerm hat viel zu bieten. Sie hat viel Charme. Sie gibt Köpfchen, sie schnurrt, sie begleitet ihren Menschen. Aufdringlich ist die LaPerm jedoch nicht, auch nicht laut. Sie kann auf ihre Chance waren. Sobald ihr Mensch dann ruhig sitzt, kommt sie und sie kann sehr viel geben.
Abenteuer LaPerm
Was ich bisher von dieser Katzerasse hörte, das hat mich überzeugt. Wir freuen uns auf
Copyright aufblitzen.netCoco Chanell, so heißt unsere LaPerm, sie wird bald bei uns einziehen. Bis bald! Nach dem Einzug von Coco dann mehr.
Wir freuen uns über den Einzug von Coco

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Coco hat ein tolles Wesen. Auf Anhieb verstand sie sich mit unseren Hunden. Auch mit den Katzen, die schon mir uns lebten, hat sie sich recht schnell verstanden.


Coco ist nun erwachsen. Sie ist sehr auf meine Person fixiert.
Coco wurde auf der Ausstellung mit "Best in Show" bewertet. Sie wird nicht mehr ausgestellt werden, denn sie hat auf der Ausstellung sehr gelitten. Inzwischen hat ihre Färbung hat deutlich zugenommen, die Farbe rot ist nun deutlich zu sehen. Jetzt ist sie fast ein Jahr alt und ich warte auf ihre nächste Rolligkeit. Dann hoffe ich, dass ich einen wunderschönen LaPerm-Wurf bekommen werde.
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